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Mannschaftsbild Damen

Die Verbandsliga-Damen des HC Speyer sind mit neuem Trainer, Thomas Münch, in die Feldrunde 2016/17 gestartet. „Wir wollten einen Neuanfang. Die Entscheidung ist im Vorstand bereits vor einigen Monaten gefallen“, berichtete HC-Sportwart Otto Hördemann im Gespräch mit der RHEINPFALZ.

„Nach meiner letzten, sehr erfolgreichen Trainertätigkeit bei der TG Frankenthal war ich sozusagen im Ruhestand. Der HCS hat mich schließlich davon überzeugt, wieder aktiv ins Trainergeschäft einzusteigen“, erklärte Münch, der früher die Funktion des Lehrwartes bei der TSG Kaiserslautern bekleidete.
Die Trainerlaufbahn begann der 52-Jährige, früher selbst als Spieler der TSG Kaiserslautern aktiv, bei den Jugendmannschaften und den ersten Herren des 1. FC Kaiserslautern. TSG Kaiserlautern, Dürkheimer HC, Kreuznacher HC, TSV Mannheim und TG Frankenthal im Jugend-, Damen- sowie Herrenbereich bis zur Regionalliga lauerten weitere Trainerstationen.
Daneben betreute er zehn Jahre lang verschiedene rheinland-pfälzische Jugendauswahl-Teams. Anfang der Achtziger schlitterte Münch als Torwart der TSG Kaiserlautern knapp am Bundesliga-Aufstieg vorbei. Ein Tor hat gefehlt“, erzählt er A-Lizenz-Inhaber.
Nicht nur an Meisterschaften und Aufstiegen möchte sich der Coach messen lassen. „Erfolgreich ist man, wenn es gelingt, Mannschaften spielerisch, technisch und taktisch weiterzuentwickeln. Meisterschaften sind nettes Beiwerk“, meinte Münch.
Punkte sammeln bezeichnet er als vorrangiges Ziel: „Am Ende werden wir dann sehen, was dabei rauskommt." Zu Schwachstellen und Stärken seiner Auswahl äußerte sich Münch nicht. Dies sei internen Gesprächen vorbehalten: „Mit Training, Training und nochmals Training gilt es, die Schwächen zu minimieren und die Stärken zu maximieren.“
Mannschaftliche Geschlossenheit und Teamwork, da alle Spielerinnen gleichermaßen gebraucht würden, seien angesagt: „Ich werde dem kompletten Kader Einsatzzeiten geben. Denn auf der Bank lässt stich keine Erfahrung sammeln. Auch eine Weiterentwicklung ist dort nicht möglich.“
Auf Torfrau Isabella Brauch, auch Kapitänin des Teams, die er bereits bei der Rheinland-Pfalz-Auswahl trainierte, hält er große Stücke: „Sie ist eine großartige Keepern. Wir sind froh sie in unseren Reihen zu haben.“
Trotz der noch laufenden Eingewöhnungsphase klappe die Verständigung mit dem Vorstand schon sehr gut. Die Mannschaft habe ihn gut auf- und angenommen. 19 Mädels seien in Anbetracht der gewaltigen Umstellung schon recht gut dabei.
Für Sportwart Hördemann besitzt das Team genügend Potenzial, um in die Oberliga aufzusteigen. Druck lastet aber nicht auf den jungen Damen. Denn sollte es nicht klappen, gehe die Welt auch nicht unter. „Um es mit den Worten von Ex-Bundestrainer Markus Weise auszudrücken: Damenteams sind wie Wundertüte. Man weiß nie, was rauskommt“, sagte der Trainer und grinste dabei.
Bei den ersten beiden Begegnungen hat es jedenfalls mit zwei Siegen schon mal ordentlich funktioniert. 3:2 in Koblenz und 3:1 beim Titelfavoriten TSG Neustadt.