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Flügelspiel: Doppel-Druck über die Außenbahnen

Spiel über die Flügel? Das musst du wissen!

Im Kurzpassspiel blitzschnell über den Flügel vor das Tor des Gegners zu kombinieren, das ist das geläufige Synonym eines attraktiven Angriffsspieles.
Wer die gesamte Breite des Feldes für den Spielaufbau nutzt, der schafft zweifelsohne Platz für das Zusammenspiel. Vor allem bei schnellen Spielverlagerungen nach außen profitieren Ballbesitzer häufig von Überzahlsituationen auf den Außenbahnen, da die verteidigende Mannschaft zunächst der Verteidigung des Zentrums sowie des eigenen Tores Priorität einräumt.
Entsprechend ist es durchaus kein Hexenwerk, dass sich über den Flügel Offensivspieler bis in den Rücken der gegnerischen Abwehr vorspielen und dort für Gefahr sorgen.
Selbst im Falle eines Ballverlustes genießt der Flügel Vorzüge gegenüber der Feldmitte: Der Gegner ist hier viel besser zu kontrollieren, da er sich noch in relativ torungefährlichen Räumen aufhält. Des Verteidigers Freund ist jedoch auch des Angreifers Leid – und das größte Gegenargument für das Spiel über die Flügel.
Trotz des allseits berauschenden Spiels über die Außenpositionen sollte man nie aus den Augen verlieren, dass der Pass an die Seitenlinien den Ball zunächst einmal vom Tor des Gegners entfernt und keine Möglichkeit für einen schnellen Torabschluss mehr bietet.
Zudem können die Gegenspieler beim Spiel über außen die Fortsetzung des Angriffs einfach antizipieren und ihr Stellungsspiel entsprechend gestalten.

Handlungsmöglichkeiten Flügelspiel

  • Hinterlaufen
  • Abbruch des Flankenversuches und Rückpass
  • Alleingang in den Schusskreis
  • Doppelpass
  • Flankenlauf
  • Spiel über den Dritten


Plädoyer für ein variables, kreatives Angriffsspiel

Das Anforderungsprofil für einen vielseitigen Hockeyspieler ist also, sich sehr variabel auf immer neue Spielsituationen einzustellen zu können. Die Aufgabe des Trainers besteht darin, dem Spieler ähnlich einem Karteikastensystem strukturierte Handlungsalternativen an die Hand zu geben, die er auf dem Feld abhängig von situativen Gegnerverhalten jederzeit kreativ abrufen kann. Es ist durchaus kein Widerspruch, Angriffsspielzüge z.B. über den Flügel dennoch auch isoliert zu erarbeiten. Die methodischen Gesichtspunkte beim Einstudieren spieltaktischer Abläufe bleiben vollständig bestehen. Hierfür bieten sich vor allem Trainingsformen im 11 gegen 0 an. Gegner fehlen – somit können sich die Spieler vollends auf die korrekte Durchführung des zu erarbeitenden Angriffsspielzuges konzentrieren. Mit dem ersten Gegnerdruck kommen jedoch gegebenenfalls auch bereits Situationen, in denen die Fortsetzung eines eingeleiteten Spielzuges nur noch wenig Sinn machen würde. Nur wer im Training einen kreativen Umgang mit dem Ziel der Einheit zulässt, kann auch erwarten, dass seine Spieler auch im Wettkampf für jede Situation die passende Antwort parat haben. Obwohl ‚ Flügelspiel ‚ auf dem Programm steht, kann also durchaus auch durch die Mitte gespielt werden.

Trainingsinhalte für das Flügelspiel

1. Konsequentes Dribbling im 1 gegen 1

2. Hinterlaufen

3. Kreatives, variables Zusammenspiel über außen

4. "Dreieck bilden" Spiel über den Dritten

5. Handlungsalternativen für den Spieler am Ball

6. Kommunikation, gegenseitiges Coachen

7. Zielgenaue Hereingaben (Flanken, Rückpässe)

8. Gefährliche Räume vor dem Tor besetzen

9. Kreuzen der Stürmer

10. Übernehmen / Übergeben des Balles

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